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Der Partnerschafts-Ausschuß besteht aus ca.10 Personen und trifft sich mehrmals im Jahr. Der Ausschuß arbeitet eng mit verschiedenen Gruppen der Kirchgemeinde z.B. Kirchenvorstand, Junge Gemeinde, Gemeindeaufbau - Ausschuß und der katholischen Gemeinde zusammen. Er bereitet Höhepunkte und Feste in der Gemeinde mit vor.
Mit Numansdorp, Halle und Bordesholm verbindet uns schon über viele Jahre eine tiefe Freundschaft. Sie hatten auch großen Anteil an der erfolgten Renovierung unserer Kreuzkirche. Dafür sind wir sehr dankbar. Aber nicht nur die Arbeit ,sondern auch unser gemeinsamer Glaube haben diese Verbindungen über die Jahre getragen und gefestigt.

Nach der politischen Wende 1989/90 suchten wir nach neuen Inhalten für unsere Partnerschaften:
Seit 1993 besteht eine dreiseitige Beziehung zwischen Numansdorp, Chyzne und Seifhennersdorf. Hier liegt die Hauptaufgabe in der gemeinsamen Jugendarbeit. Aus diesem Grund treffen sich jedes Jahr im Sommer Jugendliche aus den 3 Gemeinden um gemeinsam zu arbeiten ,zu singen, zu beten und sich  kennenzulernen. Trotz der vorhandenen Sprachschwierigkeiten möchte keiner die gemeinsamen Rüstzeiten missen.
Im März 2003 ging die Partnerschaft mit dem holländischen Numansdrop in gegenseitigem einvernehmen nach 23 Jahren zu Ende.
Hier gibt es mehr dazu.

Rückblicke in die Partnerschaften der vergangenen Jahre

Numansdorp, Niederlande, ca.20km südlich von Rotterdam Jugendcamp in Seifhennersdorf

  • mit eigener Ost-Europa Kommision
  • mit intensiven Kontakten auf allen Ebenen

Halle, bei Holzminden im Weserbergland

  • Kontakte speziell über beide Posaunenchöre

Bordesholm , bei Kiel

Chyzne, Slowakei ca.80km südlich von Poprad/Tatra

  • Kontakte über die Jugendarbeit und Aufbaurüstzeiten

20 Jahre Partnerschaft Numansdorp / NL - Seifhennersdorf... (Kirchenblatt  6/2000)
waren der Anlaß für einen Besuch in unserer Partnergemeinde, um gemeinsam einen Rückblick auf unsere Partnerschaft in den vergangenen 20 Jahren zu richten.
Wir, das waren 13 Seifhennersdorfer und 4 Freunde aus Chyzne / Slowakei, fuhren am Freitag den 28.04.00 nach einer kurzen Andacht in unserer Kreuzkirche gegen 4 Uhr morgens in Richtung Niederlande los.
Bei herrlichem Sonnenschein und mit guter Laune erreichten wir ohne Probleme Numansdorp, wo wir so früh (15.30 Uhr) noch nicht erwartet wurden. Aber kurze Zeit später saßen wir wie gewohnt bei Kaffee und Gebäck beieinander.
Am Samstag nachmittag fand ein offizielles Treffen im Gemeindehaus aus Anlaß unserer 20-jährigen Partnerschaft statt. Im Zusammensein mit vielen Bekannten und Freunden wurden die Ereignisse und Begebenheiten der vergangenen Jahre wieder ganz lebendig. Im Gottesdienst am Sonntag wurde von uns als Symbol unserer Freundschaft eine Zittauer Bibel, eine Bilddokumentation über unserer Partnerschaft und ein Lindenbäumchen überreicht, welches im Anschluß vor dem Gemeindehaus gepflanzt wurde.
Den Sonntagnachmittag verbrachten wir mit einer Wanderung auf einer nahe gelegenen Insel.
Nach einer herzlichen Verabschiedung am Montagmorgen traten wir gemeinsam unsere Heimreise an.
An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal für die herzliche Einladung und die schönen gemeinsamen Stunden bei unseren Freunden in Numansdorp bedanken.
Unser Dank gilt weiterhin dem Autohaus Schniebs für die großzügige Unterstützung unserer Reise.
Mit den besten Grüßen und Wünschen aus Numansdorp

Eure Ingrid Mattke

Jugendwoche in Numansdorp/Holland (Kirchennachrichten 9/2000)
Auch dieses Jahr trafen sich die Jugendlichen aus der Slowakei, aus Holland und aus Deutschland um gemeinsam eine knappe Woche zu verbringen. Der diesjährige Treffpunkt war Numansdorp in Holland.Am 25. Juli um 6.00 Uhr ging es los. Die Slowaken waren schon einen Tag  früher angekommen, da es doch einige Kilometer zu fahren waren. Bevor es nun endgültig losging, versammelten wir uns alle noch einmal in der Kirche um eine kleine Andacht abzuhalten. Bald  saßen wir alle im Auto und es konnte losgehen. Nach etwa 12 Stunden Fahrt erreichten wir unsere Partnergemeinde Numansdorp in Holland. Wir wurden schon erwartet und auch gleich mit unseren Gastfamilien, bei Tee und Kuchen, bekannt  gemacht. Die darauf folgenden Tage sollten uns alle etwas näher bringen. Wir waren z. B. in einem Tierpark, am Strand und in Rotterdam einkaufen.Jeder Tag war vollkommen durchorganisiert. Auch eine Radtour stand auf dem Plan. Drei Tage lang trafen wir uns immer abends in einer Baracke, wo wir zu Abend aßen und jedes Land ein Programm durchführte.
Am 1. Abend waren wir aus Seifhennersdorf an der Reihe. Unser Programm, das sich Katja Mattke ausgedacht hatte, bestand darin, dass eine am Strand von ScheveningenTextstelle zum Thema Licht aus der Bibel vorgelesen wurde und wir darüber sprachen. Später sollte jeder eine Kerze gestalten und sie an jemanden aus der Gruppe schenken. Am nächsten Tag stand das Programm der Slowaken auf dem Plan. Dieses war sehr lustig, da fast nur Spiele durchgeführt wurden. Wie auch bei uns wurde ein Bibeltext vorgelesen. Am darauffolgenden Tag und damit auch der letzte in dieser Baracke, hatten die Holländer ein Lagerfeuer organisiert.im Freizeitpark Binnenmaas



Es waren wirklich gelungene Abende und auch nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten wir doch eine Gemeinschaft feststellen.
Bedauerlich war, dass nur wenige Jugendliche aus Numansdorp an unserem Treffen teilnahmen.
Am Sonntag, dem vorletzten Tag in Holland, besuchten wir alle den Gottesdienst. Am Morgen des 31. Juli, dem Tag der  Abfahrt, trafen wir uns noch einmal in der Kirche. Es wurde ein Gebet gesprochen und alle wurden verabschiedet. Nach diesen schönen und lustigen Tagen sollte es nun wieder nach Hause gehen.
Ich glaube, ich spreche für alle, wenn ich sage, dass es sehr schön war und wir uns hoffentlich alle nächstes Jahr wieder treffen.

Fanny Lison