Mitarbeiter Geschichte Kirchenblatt Veranstaltungen Gemeindekreise Partnerschaften Kreuzkirche Links

Ökumenisches Gemeindefest 2004

Am 13.06. um 10.00 Uhr begann ein weiterer Schritt in Richtung gegenseitiges Verständnis und Zusammenarbeit von katholischer und evangelischer Gemeinde.
Unter dem Thema “Gemeinde(n) gemeinsam unter dem Kreuz” begannen zeitgleich die Gottesdienste in der St.- Antonius mit der Eucharistiefeier und in der Kreuzkirche mit demBeginn des Abendmahlsgottesdienstes in der Kreuzkirche Abendmahlsgottesdienst.
Zu Beginn wurde das Thema des Gemeindefestes aus einzelnen Buchstaben zusammengefügt. Die Kinder in der Kreuzkirche hatten Blätter mit den Buchstaben in der Hand und standen bunt durcheinander im Altarraum. Durch Zurufen wurden sie neu geordnet bis der Wortlaut stimmte.
Beim Schmücken des Kreuzbalkens durften die Kinder wiederDer Kreuzbalken wird von den Kindern geschmückt mithelfen. Viele bunte Papierblumen sollten nun ihren Platz aufPfarrer Rausendorf bei der Abendmahlzeremonie dem Balken finden.
Das Abendmahl beendete den ersten Teil des Gottesdienstes. Dann machte sich eine kleine Prozession von der Kreuzkirche in Richtung Wollmannberg auf. Angeführt vom Posaunenchor und begleitet von der Lutherbibel aus der Kirche trugen die Kinder den geschmückten Kreuzbalken.Ein seltenes Bild - ev. Prozession zum Wollmannberg
Fast zeitgleich erreichte auch die katholische Prozession den Wollmannberg. Mit Monstranz, Weihrauch und dem zweiten geschmückten Kreuzbalken endete auch hier der erste Teil des katholischen Gottesdienstes. Die katholische Prozession trifft am Wollmannberg einDie beiden Teile des Kreuzes wurden nun zu einem symbolischen Ganzen zusammen gefügt.

Beide Pfarrer (Pfarrer Kauder kath. und Pfarrer Rausendorf ev.) hielten gemeinsam eine Andacht.Das Kreuz ist zusammen gefügt worden Nach dem Singen und Beten machte sich die Prozession wieder auf den Weg in den katholischen Pfarrgarten. Das geschmückte Kreuz, das am Wollmannberg zusammen gefügt worden war, fand seinen Platz neben dem “Freiluftaltar”. Beide Pfarrer legten dort ihre InsignienVor dem Altar im kath. Pfarrgarten
(Monstranz und Bibel) ab.
Die Zusammenarbeit der beiden Gemeinden wurde noch einmal gewürdigt und bekräftigt.
Das gemeinsame Singen und Beten beendete dann die Prozession.
Die Kinder spielen im PfarrgartenFür die Kinder waren im Pfarrgarten schon Spielgeräte und Spiele vorbereitet worden. Doch zunächst wartete das Mittagessen auf alle. Es gab Gulaschsuppe, Es gibt Gulaschsuppe für fast alledie leider viel zu schnell alle war, und selbstgebackenen Kuchen sowie Kaffee und Saft. Für das leibliche Wohl war also gesorgt.
Als musikalische Begleitung war der Posaunenchor angetreten, der das Fest von “Geh aus, mein Herz, und suche Freud” über “Oberlausitzlied” bis hin zum “Holzmichel” begleitete.Der Posaunenchor als musikalische Begleitung Auch der Spendentisch war wieder aufgebaut und wartete mit vielen kleinen Mitbringseln auf Besucher.Spendentisch und zufieden speisende Festgäste


 

Zum Festende bekamen alle Gäste von den “Bodygards Gottes”
(wortlaut Pfarrer Kauder) noch ein kleines Holzkreuz geschenkt. Die Bodygards Gottes verteilen die kleinen Kreuze

Als Abschluß betonten die Pfarrer Rausendorf und Kauder noch einmal die Bedeutung des geschmückten Kreuzes, das nun die beiden Gemeinden auf ihrem gemeinsamen Weg durch das Kirchenjahr begleiten wird.
Bis kurz vor Schluß hatte auch das Wetter super mitgespielt und uns auch ab und zu mit Sonnenstrahlen bedacht.

Allen Mitwirkenden der katholischen und evangelischen Gemeinde sei hier für ihre Unterstützung, Organisation und Hilfe herzlich gedankt.

                                                                                                         Mario Schulze, Webmaster